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Die Bäckerei Heitmann liefert, neben dem Vertrieb über eigene Filialen,
auch an Wiederverkäufer, Krankenhäuser, Kantinen und Hotels.
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Seit ewigen Zeiten gehört das Brot zur Kultur des Menschen.
Über tausenden von Jahren, vor unserer Zeitrechnung, wurden bereits Getreidebreis
über heißen Steinen und in ofenähnlichen Erdlöchern gebacken.
Brot hat somit in allen Kulturkreisen der jüngeren Menschengeschichte einen hohen
Stellenwert bei der Nahrungsaufnahme gehabt.
Nicht umsonst heisst es im ältesten Gebet:
..Unser täglich Brot gib uns heute.....
In der christlichen Kultur galt Brot über lange Zeit als Inbegriff aller Nahrung
und hatte, ähnlich dem Wein, symbolischen Wert innerhalb der Religion.
Dem Bäcker kam daher seit Jahrhunderten die Aufgabe zu, ein Grundnahrungsmittel
herzustellen. Allerdings kann nichts darüber hinwegtäuschen, dass in der heutigen
Zeit ein Wertewandel beim Brot, wie auch bei vielen anderen Produkten vollzogen wurde:
von Grundnahrungsmitteln zu Genussmitteln.
Heute soll z.B. ein Brot in erster Linie bekömmlich schmecken, den Verdauungsvorgang anregen
oder als Beilage zu Wurst, Käse und Salaten dienen. Aus dem ehemals einfachen Weg des
Getreides vom Feld über die Mühle zum Bäcker ist heute ein weitverzweigtes industrielles
System aus Marketing, Struktur- und Verbraucheranalysen geworden, die jederzeit einen
Erfolg versprechenden Trend aufgreifen und umsetzen.
Industrielle Fertigmischungen
erleichtern dem Bäcker aufwendige Rezepturen und vereinfachen den Fertigungsprozess.
Für den Bäckermeister stellt sich heute mehr die Frage, was er aus dem großen Angebot
der Vorgaben aus der Industrie verarbeiten soll. Demgegenüber steht ein erhöhtes
Ernährungsbewusstsein bei den Verbrauchern: Lebensmittelskandale in fast allen
Nahrungsmittelbereichen führten zur Verunsicherung der Kundschaft.
Wir haben uns daher schon vor Jahren entschieden, einen Weg zu wählen, der ein Brot,
so rein wie möglich sichert: neben den Getreideprodukten kommt nur Sauerteig, Wasser,
Salz und Hefe in den Teig.
Im Weiteren verwenden wir seit Jahren jodiertes Salz, um den in Deutschland
verbreiteten Jodmangel auszugleichen.
Das Brot ist durch seinen hohen Vitamingehalt, durch seinen
besonderen Nährwert und durch die Säuren des Sauerteiges immer noch mit
das Gesündeste, was man zu sich nehmen kann.
Im Wandel der Zeit haben sich auch unsere Eßgewohnheiten geändert. Stand in früheren
Zeiten die reine Nahrungsaufnahme im Vordergrund, so lassen wir uns heute oft von einem
guten Essen verwöhnen. Gerade dem Frühstück kommt sowohl als Nahrungsgrundlage für den
folgenden Tag, wie auch der familiären Gemeinschaft eine besondere Bedeutung zu. Seit
einigen Jahren läßt sich auch ein Trend beobachten, daß frische Brötchen am Nachmittag
gerne angenommen werden. Spezielle kl. Backöfen zum Abbacken in den einzelnen Filialen
tragen zu diesem
Service bei. Ebenso möchten wir unsere Kundschaft am Sonntag mit frischen Brötchen
verwöhnen. Etwas länger schlafen, dann ein gutes Frühstück; somit darf auch schon mal
das Mittagessen ausfallen, was der Freizeit der Hausfrau doch sehr entgegenkommt.
Ihre Bäckerei Heitmann ist deshalb ständig bemüht, das breitgefächerte Angebot
an qualitativ
hochwertigen Brötchen zu verbessern. Das einfache "Semmelbrötchen" ist heute nicht mehr
unbedingt Standard. Es zählen ebenso Müsli-, Mehrkorn-, Käse-, Kürbiskern-, Camping-,
Blätterteig-, Roggen-, Rosinen-, Quark-, Milch-, Mohn- , u.a., sowie Diätbrötchen
dazu.
Für den Ort Dinklage existiert werktags unsererseits ein besonderer Brötchendienst,
der Sie morgens mit frischen Brötchen verwöhnt, ohne dass Sie dazu einen Fuß vor die Tür setzen
müssen.
Siehe Button Brötchen
Wenn Sie mehr über unsere Produkte wissen möchten, kommen Sie in eine unserer
Filialen und sehen Sie sich unsere Auswahl an. Lassen Sie sich beraten und testen Sie
unsere Backwaren!
Ihr eigener Geschmack ist entscheidend! Wir freuen uns auf Sie!
Mehr Roggen - weniger Krebs
Krebsschutzfaktor Roggen (!?)
aus der Zeitschrift "Die Mühle" Heft 26 vom 18. Dezember 1997
Ein Vergleich der Ernährung finnischer und amerikanischer Frauen hat ergeben,
daß bei etwa gleich hoher Gesamtballaststoffaufnahme die finnischen Frauen sehr
viel mehr Getreideballaststoffe, in diesem Fall hauptsächlich Roggen-Faserstoffe
verzehren. Gleichzeitig ist die Häufigkeit von Brust- und Dickdarmkrebs bei diesen
finnischen Frauen sehr viel geringer, als bei der amerikanischen Vergleichsgruppe.
Auch stellte sich in epidemiologischen Untersuchungen in Finnland heraus, daß
Krebserkrankungen von Brust, Prostata und Dickdarm regional und zeitlich häufiger
waren, wenn der Roggenverzehr auf niedrigem Niveau lag. Prof. Hermann Adlercreutz
von der Universität Helsinki hat herausgefunden, daß die in der Fruchtschale des
Roggenkorns liegenden Lignane mit Hilfe der Mikroorganismen des menschlichen Darms
in biologisch wirksame Verbindungen umgewandelt werden, Mata und Seco in Enterolacton
und Enterodiol. Diese Phyto-Östrogene werden als Krebsschutzfaktor wirksam.
Hohe Lignangehalte weisen neben Roggen u.a. auch Leinsamen auf. Wie Adlercreutz ausführte,
hemmen sowohl Enterolacton, als auch seine Vorstufe in Zellkulturen das Wachstum von
Prostata-Krebszellen. Ebenso konnte gezeigt werden, daß die Lignane im Hinblick auf die
Entstehung von Dickdarmkrebs schützend wirken. In Hinblick auf Brustkrebs konnte festgestellt
werden, daß Enterolacton und seine Vorstufe Mata das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen.
Die Hemmwirkung von Roggen auf Prostatakrebs wurde im Tierversuch bereits bestätigt.
Abschließend wies Adlercreutz darauf hin, daß der hohe Verzehr von Roggenbrot in Finnland
auch mit der geringen Sterblichkeit in Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Adlercreutz
schlußfolgerte, daß ballaststoffreiche Nahrungsmittel, vor allem Roggenvollkornbrote besonders
empfehlenswert sind und vor einer Vielzahl "westlicher" Erkrankungen schützen.
Bäckerei & Konditorei Josef u. Dirk Heitmann GmbH Gewerbehof1 D-49413 Dinklage
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